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Herkunft und Tradition

Herkunft und Tradition

Yamswurzel HerkunftDie Herkunft der Yamswurzel liegt vor allem in Afrika und in den tropischen Gebieten Asiens. Heute ist sie jedoch in allen tropischen Gebieten der Welt zu finden. Die größten Yamswurzel Produktionen finden heute in Nigeria statt, in der Herkunft Westafrika, Südamerika und auf den Antillen gehört die Yamswurzel schon lange zu den Grundnahrungsmitteln. Hier in Deutschland ist die Wurzel noch nicht allzu bekannt. In den europäischen Ländern ist vor allem die Kartoffel-Yamswurzel erhältlich, auch bekannt unter dem lateinischen Namen Dioscorea batatas. Es gibt jedoch noch über 850 andere Arten. Die letztendliche Herkunft der Yamswurzel wird in China vermutet, jedoch gibt es hier keine eindeutigen Aufzeichnungen.

 

Wie sieht die Yamswurzel aus?

Die Yamswurzel hat viele verschiedene Arten ausgebildet, sieht jedoch unabhängig ihrer Herkunft immer ähnlich aus. Es handelt sich um eine Kletter- oder Schlingpflanze, deren Ranken mit Dornen und kleinen Härchen besetzt sind. Die Yamswurzel ist grün, rankt bis zu vier Meter hoch. Die Triebe bilden sich bei uns im Frühjahr, wobei dies von der Herkunft und der Art der Yamswurzel abhängt. Die Pflanze bildet Knollen, die einzeln oder vermehrt auftreten können. Diese Knollen werden für den Verzehr oder zu Heilzwecken eingesetzt. Manche Arten bilden auch kleine Knöllchen unter den Blättern. Die unterirdisch wachsenden Knollen können bis zu zwei Meter lang werden. Die Farbe der Knollen unterscheidet sich je nach Herkunft und Art der Yamswurzel. Sie können rosa, weiß, gelb, rötlich oder braun sein. Einzelne Knollen werden mehrere Kilogramm schwer, der Rekord liegt bei ganzen 80 Kilogramm – das ist jedoch die Ausnahme. Um die Knolle herum befindet sich unabhängig von der Herkunft der Yamswurzel eine braune, holzige Schale.

 

Wie schmeckt die Yamswurzel und wie wird sie zubereitet?

Herkunft und TraditionEs gibt je nach Herkunft unterschiedliche Möglichkeiten, wie man die Yamswurzel zubereiten kann. In der Regel werden die Knollen erst geschält und dann in Wasser gekocht. Die Zubereitung kann man mit der Kartoffel vergleichen, die Wurzeln müssen etwa 10 bis 20 Minuten gekocht werden, damit sie genießbar sind. Aber Vorsicht: Man sollte die Yamswurzel auf keinen Fall roh verspeisen, weil dann die Inhaltsstoffe einen toxischen Effekt im Körper auslösen können! Daneben kann die Yamswurzel je nach Herkunft auch in Scheiben geschnitten, frittiert, geröstet, gebacken oder gestampft werden. In einigen Herkunftsländern der Yamswurzel wird die Knolle vor allem erst gekocht und dann gerieben. Die meisten Arten des Yams schmecken süßlich und lassen sich mit der Süßkartoffel oder Esskastanie vergleichen.

 

Welche Arten der Yamswurzel gibt es?

Es gibt über 850 verzeichnete Arten der Yamswurzel, wobei sich die Herkunft und die Nutzung unterscheiden. Vor allem bekannt ist die Dioscorea villosa, auch bekannt als „Mexican Wild Yam“, die die meisten Phytohormone von allen Yamswurzelarten enthält. Verzehrt wird am häufigsten der Kartoffel-Yam, die Dioscorea batatas. Daneben werden ebenfalls der Wasser-Yam (Dioscorea alata), dessen Herkunft in Indien und Malaysia liegt, die Weiße Yamswurzel ( Dioscorea rotunda) aus Westafrika sowie der Gelbe Yams ( Dioscorea cayanensis), dessen Herkunft ebenfalls in Westafrika liegt, verwendet.

 

Inhalts- und Wirkstoffe der Yamswurzel

Die Inhalts- und Wirkstoffe der Yamswurzel unterscheiden sich je nach Herkunft leicht. Gemeinsam haben die meisten Knollen einen hohen Gehalt an Stärke, der sich mit der Kartoffel vergleichen lässt. Hinzu kommen viele Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Die Yamswurzel hat nur wenig Kalorien, wenig Fett, dafür aber viele Proteine. Ebenso sind im hohen Maße wasserlösliches Vitamin C sowie B-Vitamine enthalten. Auch der Mineralstoffgehalt ist je nach Herkunft der Yamswurzel recht hoch – besonders Kalium, Zink, Mangan, Kupfer und Eisen finden sich in höheren Mengen in den Knollen der Pflanze.
Der Wilde Yams bzw. der Mexican Wild Yam weist eine besondere Zusammensetzung auf, wobei Diosgenin ein wichtiger Bestandteil ist, ein pflanzliches Hormon, das dem natürlichen Gelbkörperhormon (Progesteron) ähnelt.

 

Verwendung der Yamswurzel

Die Herkunft der Yamswurzel basiert nicht nur auf Erfahrungen als Nahrungsmittel, sondern auch zu Heilzwecken wurde und wird die Pflanze eingesetzt. In den 1960er Jahren war die Yamswurzel wichtiger Bestandteil der Anti-Baby-Pille, heute werden die Hormone stattdessen synthetisch hergestellt.
Daneben wird von der Yamswurzel bzw. speziell von der aus Mexiko stammenden „Mexican Wild Yam“ in verschiedene Anwendungsgebieten Gebrauch gemacht. Dazu gehören Menstruationsbeschwerden und das Prämenstruelle Syndrom, Wechseljahresbeschwerden, Osteoporose, Rheuma und andere entzündliche Erkrankungen, Verdauungsprobleme, Wasseransammlungen im Gewebe, Depressionen oder Atemwegserkrankungen.

 

Woher bekommt man die Yamswurzel?

Je nachdem, welche Art der Yamswurzel Sie kaufen möchten, brauchen Sie sie nicht extra im Herkunftsland bestellen – die Wurzel ist auch hierzulande erhältlich. In Form von Kapseln oder Tabletten können Sie die Yamswurzel sowohl in der Apotheke als auch in einigen Drogerien kaufen. Auch im Internet sind zahlreiche Produkte der Yamswurzel zu erwerben, aus anderen Ländern wie den Niederlanden oder der Schweiz gibt es hier auch Cremes, Gels und Lotions. In größeren Supermärkten oder Reformhäusern kann man die Yamswurzel als reine Knolle bekommen. Achten Sie hier beim Kauf immer gut darauf, dass die Produkte auch aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.1,2,3

[1] http://frauen-naturheilkunde.de/gp/data/_uploaded/file/Yams.pdf
[2] http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/K440000/Yamswurzel/
[3] http://www.klett.de/alias/1006704